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Im Jahr 2026 betritt der globale Steinhandel eine entscheidende Phase struktureller Transformation. Getrieben durch politische Anpassungen, grüne klimafreundliche Initiativen, technologische Aufrüstungen und Marktdiversifizierung verlagern sich Chinas Steinexporte vom „Preiswettbewerb“ zum „Wertwettbewerb“, wobei hochwertige, grün konforme und intelligent individualisierte Produkte zu den zentralen Branchenschwerpunkten werden.
Ab dem 1. April 2026 hebt China offiziell die Mehrwertsteuer-Ausfuhrerstattungen für 33 Kategorien von Steinprodukten – darunter Marmor, Granit, Schiefer und andere gängige Exportartikel – auf und beendet damit das umfangreiche Modell „Ressourcen gegen Aufträge“. Kurzfristig stehen die Margen für niedrig verarbeitete Standardplatten unter Druck; langfristig sind Unternehmen gezwungen, sich weiterzuentwickeln: vom Verkauf von Rohblöcken/Platten hin zu „Fertigprodukten + Individualisierung + Dienstleistungen“, mit Fokus auf CNC-Präzisionsschneiden, speziell geformte Komponenten, Steinmöbel, Küchenarbeitsplatten sowie schlüsselfertigen Lösungen. Marktführende Unternehmen steigern ihre Preismarge durch intelligente Fertigung, zuverlässige Lieferung und Designkompetenz; KMU konzentrieren sich auf Nischenbereiche wie Spezial-Sinterstein, künstlerisches Schnitzen und Kleinstserien-Individualisierung, um differenzierte Wettbewerbsvorteile aufzubauen.

Die EU-CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism, Mechanismus zur Anpassung der Kohlenstoffpreise an der Grenze) und die Anforderungen an die Kennzeichnung der CO₂-Bilanz werden schrittweise umgesetzt, wodurch die Einhaltung grüner Standards zu einer zwingenden Voraussetzung für den Marktzugang zum europäischen Hochpreissegment wird. Käufer konzentrieren sich nicht mehr allein auf den Preis, sondern priorisieren Transparenz bei den Steinbrüchen, Rückverfolgbarkeit des Ursprungs sowie kohlenstoffarme Gewinnung und Recycling (z. B. Wasserrückgewinnung, Wiederverwendung von Abraumstaub). Produkte mit Zertifizierung der CO₂-Bilanz, Herkunftsdokumentation, aus nachhaltigen Steinbrüchen stammend und unter umweltfreundlichen Verarbeitungsbedingungen hergestellt, erzielen ein klares „grünes Aufschlag“-Mehr. Industriecluster wie Shuitou (Fujian) und Yunfu (Guangdong) haben durch digitale Transformation einen um 34 % geringeren Energieverbrauch pro Einheit und eine um das 3,2-Fache höhere Produktivität pro Kopf erreicht, was ihre grüne Wettbewerbsfähigkeit deutlich gestärkt hat.
Die weltweiten Bauinvestitionen verlagern sich nach Osten; die Nachfrage in den Märkten entlang der „Belt & Road“-Initiative, im Nahen Osten und in Südostasien ist stark, wodurch diese Regionen zu zentralen Wachstumspolen für Chinas Steinexporte werden. In den ersten acht Monaten des Jahres 2025 stiegen Quanzhous Steinexporte um 15,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum; die Exporte in den Nahen Osten erhöhten sich um 83,8 %, in die ASEAN um 22,6 % und in die EU um 46,4 %; nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate verzeichneten die Exporte Zuwächse von jeweils 130 % bzw. 74,2 %. Im Jahr 2026 setzen sich die Infrastrukturvorhaben im Nahen Osten (Saudi-Vision-2030, Ausbau nach der Expo in den VAE), die Urbanisierung in Südostasien sowie die Vorteile des Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) fort und treiben die Nachfrage nach Quarzplatten, Sonderformen und hochwertigem technisch hergestelltem Stein kräftig an. Dank ihres Kostennutzenverhältnisses, einer vollständigen industriellen Wertschöpfungskette und kurzer Lieferzeiten steigt Chinas Marktanteil im Steinsektor in den Schwellenländern kontinuierlich.
Drahtsägeschneiden, KI-gestütztes Nesting, automatisches Polieren sowie die Rückgewinnung von Abwasser/Abpulver sind weit verbreitet und treiben Kostensenkung, Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung voran. Nan’an (Fujian) hat weltweit den Standard für das Drahtsägeschneiden eingeführt und dadurch die Ausbeute um 15–20 % gesteigert, den Steinstaub um 80 % und den Energieverbrauch um 30 % reduziert; nahezu 100 Einheiten wurden nach Deutschland, Italien, in die Türkei, nach Saudi-Arabien usw. exportiert. Das Modell aus digitaler Konstruktion + intelligenter Fertigung + grenzüberschreitendem E-Commerce + ausländischen Lagerhäusern ist ausgereift und verkürzt Lieferzeiten erheblich sowie erhöht die Flexibilität bei Aufträgen. Im Jahr 2026 werden grüne Steinbrüche, intelligente Fabriken, ressourcenschonende Verarbeitung ohne Abfall und digitale Rückverfolgbarkeit zu Mainstream-Verkaufsargumenten, die den Aufstieg der chinesischen Steinindustrie vom „Herstellen“ zum „intelligenten Herstellen + Markenbildung“ unterstützen.
Im Jahr 2026 verabschiedet sich Chinas Stein-Außenhandel vom alten Modell mit niedrigen Kosten und geringem Mehrwert und betritt eine neue Entwicklungsphase der Ökologisierung, hochwertigen Positionierung und Intelligentisierung. Unternehmen sollten proaktiv politische und marktbedingte Chancen nutzen, ihre grüne Konformität, technologische Innovation und Markenbildung stärken, ihre Präsenz in den Märkten entlang der „Neuen Seidenstraße“, im Nahen Osten und in Südostasien vertiefen sowie langfristige Wettbewerbsfähigkeit durch hochwertige, wertsteigernde Produkte und integrierte Lösungen aufbauen.
Xiamen Wangshi Import & Export Co., Ltd., Abteilung für Stein-Außenhandel

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